Florence & Chianti Experience
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Das „Cinta-Senese“-Schwein war fast ausgestorben, als man wieder anfing, es zu züchten. Jetzt leben ein paar Hundert Exemplare halbwild in den Wäldern von Massanera, sie ernähren sich von Eicheln, wilden Wurzeln und Trüffeln.
Die Wurstwaren werden gemäß der toskanischen Tradition hergestellt, respektieren aber auch die laufenden EU-Bestimmungen.
Produktsortiment: Jungschwein (besonders gut am Spieß), schmackhafte Schweinebacke, luftgetrocknetes Lendenfilet, toskanische Salami, Finocchiona-Salami, Speck, Bauchspeck, Kräuter
Das „cinta-senese“-schwein und seine geschichte
Die Geschichte der “Cinta-Senese”, d.h. der Schweinsorte mit dem weißen Streifen (‚cinta’) zwischen Schulter und Vorderfüssen, verliert sich in Urzeiten. Jahrhunderte lang war es für Generationen toskanischer Bauern eine billige und proteinreiche Nahrung.
Das “Cinta”-Schwein ist rustikal und eher anspruchslos, wurde immer schon halb wild gehalten und fast ausschließlich durch den Wald ernährt, weshalb es die armen Haushalte wenig kostete.
In den 50er Jahren wurde es bis auf wenige Exemplare zugunsten anderer, schnell wachsender und künstlich ernährter Schweinsarten vernachlässigt. Vor einigen Jahren wurde es durch eine Gruppe begeisterter toskanischer Schweinezüchter, die den Verein „Compagnia della Cinta“ und, später, eine gleichnamige Genossenschaft, beide mit Sitz beim Landwirtschaftsbetrieb Massanera in Chiesanuova di San Casciano, Val di Pesa, gegründet haben, wieder eingeführt.
Auch weil es freilaufend ist, hat das „Cinta“-Schwein einen geringeren Zuwachs als seine stallgezüchteten Verwandten. Sein Fleisch ist jedoch um vieles schmackhafter, sein Fett zergeht wörtlich im Mund und verleiht dem Magerfleisch einen Duft, den herkömmliches Tierfett nicht hat, und das manchmal vage den Beigeschmack der Kräuter und Früchte hat, von denen es sich ernährt hat.
Kein teil des „Cinta“-Schweins wird verschwendet. Ausgezeichnet ist die „sopressata“ oder „sopressata“-Wurst, die aus dem gekochten Kopf und der Schwarte hergestellt wird, die Salami-, Finocchiona- und Sbriciolona-Wurst, jeweils durch gekonnte Mischung verschiedener Teile hergestellte Produkte. Besonders groß ist der Unterschied zu den entsprechenden, aus stallgezüchteten Schweinen gewonnenen Produkten beim reinen Fleisch, z.B. Schinken, Schulter, Speck, Bauchspeck, Schweinewurst, Filet. Mit ihrer Genossenschaft bringt die „Compagnia della Cinta“ seit nunmehr einigen Jahren diese Köstlichkeiten mit ihrem Markenzeichen auf den Markt.